Was ist an Holz eigentlich so interessant?

Hallo, schön dass Sie hier sind.

 

Es gibt jetzt schon eine Sache, die Sie mit mir verbindet: Das  Interesse am Thema Holz!

 

Tischlermeister Dennis Sielenkemper
Foto: Das bin ich vor meinem Meisterstück am Tag nach der bestandenen Prüfung 2011

Sich mit Holz zu umgeben ist ein Grundbedürfnis, das zum Menschen gehört wie Feuer, Wasser und Geborgenheit. Es dient uns als ein idealer Werkstoff, seit dem der Mensch gelernt hat, Werkzeuge zu benutzen. Holz ist sozusagen in unseren Ur-instinkten verankert.

 

Eine Welt ohne Bäume ist nur schwer vorstellbar und ein Leben ohne Holz auch nicht. Es wird seit Jahrtausenden zum Bau von Werkzeugen, Möbeln und auch Spielzeug verwendet und ist nicht aus unserem Leben wegzudenken. Für mich strahlt Holz immer eine gewisse Ruhe und Wärme aus, was es von den meisten anderen Materialien abhebt.

 

Selbst jetzt, wo es genügend künstliche Materialien auf dem Markt gibt, bleibt der Bezug zum Holz bestehen und wird nicht einfach gekappt.
Mit Melaminharz beschichtete Küchenarbeitsplatten erhalten einen schicken Eichen Look oder mit Buchenholzmaserung bedrucktes Papier bekleidet den weichen Kern unserer Möbel und Türen. Dies soll nicht abwertend sein. Es spart Ressourcen, denn für die heutigen Spanplattenmöbel wird bei weitem weniger Holz verbraucht als für ein Massivholzmöbel aus Rahmen und Füllung.

 

Doch landen diese Möbel auch sehr schnell wieder auf dem Sperrmüll, wohingegen die alte Truhe, die aus einer schon genauso alten Eiche mit Hand und Herz gefertigt wurde, Kriege, Umzüge und Laugenbäder überlebt.

 

Es gibt so viele tolle alte Möbel, die es wert sind, wieder Teil unseres Lebens zu werden.

Als Restaurator möchte ich dazu beitragen, diese Möbel, Hölzer und Geschichten zu bewahren. Genauso aber hoffe ich auch, dass meine eigenen kleinen Werke, wie zum Beispiel die Pferdeställe und Holzbauernhöfe, welche ich ebenso mit Hand und Herz fertige und die ebenfalls ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt im Rahmen meiner Tischler-Tätigkeit sind, viele Jahrzehnte überleben und im Idealfall von Generation zu Generation weitergegeben werden.

 

Das ist für mich wahre Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Upcycling oder wie immer man es auch nennen möchte.

 

Wovor habe ich Angst?

Das alte Handwerk hat mich schon immer interessiert. Doch ich möchte als Tischler keine alten Möbel nachbauen oder kopieren. Jede Generation hat seinen persönlichen Stil und dies ist vor allem an unseren Möbeln erkennbar.

 

Die vergangenen Möbelstile haben sich nicht einfach aus dem Nichts entwickelt. Handwerkstechniken wurden weitergereicht, von Generation zu Generation, von Meister zu Geselle. Sicher wurden zwischendurch andere Wege eingeschlagen und neue Dinge ausprobiert, doch das echte Handwerk blieb erhalten und wurde gepflegt.

 

Heute hat sich das etwas geändert.

In den Alltag einer Tischlerei sind viele Maschinen und Arbeitsabläufe eingeflossen, die an eine industrielle Fertigung erinnern. Nicht der Tischler entwickelt Möbelstile, sondern die Industrie gibt vor, wie so ein Schrank auszusehen hat. Das Ergebnis ist eindeutig:

 

Glatt, eckig und einfach zu stapeln. Optimierte Korpus Konstruktionen, um einen effizienten Fertigungsablauf zu gewährleisten. Unserer Handwerkskunst wird damit kein Gefallen getan. Viele Techniken, Materialien und Werkzeuge geraten in Vergessenheit oder gehen gänzlich verloren und mit ihnen auch ein wichtiger Teil unserer Kultur.

 

Umdenken!

Es ist toll, dass es viele Menschen gibt, die sich für unser traditionelles Handwerk stark machen, die Techniken reanimieren und dieses Wissen weitergeben.

 

Genauso freue ich mich, dass es immer mehr Menschen gibt, die sich wieder für echtes Handwerk interessieren und Ihren persönlichen Stil in diesem wiederfinden.

 

Natürliche Erdfarben, einfache Lösemittel, über Jahrhunderte bewährte Öle, Harze und Wachse finden immer mehr zurück in unseren Alltag.

 

Ich bin froh, dass ich diesen Weg gewählt habe und an diesem Wissen teilhaben darf. Es ändert den Blick auf meinen Beruf und auf mein Gewerk.

 

Holz ist nicht nur eine glatte Platte, an die eine Bügelkante anklebt wird. Es ist etwas lebendiges, mit Makeln und Schönheitsfehlern aber auch mit einzigartigen Details, die nicht imitiert werden können.

 

Holz ist lebendig, so wie unser Handwerk.

 

Warum 3zinken?

Die historischen Werke als Vorbild, das traditionelle Handwerk in Ehren, den Blick in die Zukunft.

Das ist mein Leitspruch und in jedem meiner Werktücke werden Sie einen Teil davon wiederfinden. Weder den Sinn für das Aktuelle, Angesagte, noch den Sinn für das traditionelle Handwerk verlieren. Das ist der Kurs, den ich versuche beizubehalten.

 

Zinken sind für mich das Sinnbild dafür. Die Zinken waren lange Zeit jedem Tischler täglich vor Augen. Manche denken jetzt an große Nasen, andere an eine, wenn nicht sogar an die Holzverbindung des Tischlers. Genau diese meine ich damit! Eine damals leicht von der Hand gehende und sehr stabile Eckverbindung, genannt "Schwalbenschwanzverbindung".

 

Dazu der Hobel, der Zirkel und der Winkel, das Zunftzeichen meines Gewerks, gefasst in einem Dreieck mit drei Zinken (und vier Schwalben der Schwalbenschwanzverbindung). Die Zahl Drei steht für die drei Standbeine, auf denen ich meine Tätigkeit als selbstständiger Meister und Restaurator im Tischlerhandwerk aufbaue:

Holzspielzeug, Kunsthandwerk und Restaurierung.

 

Etwas über mich

Ehrgeiz und Perfektionismus sind mein Fluch und gleichzeitig hilft es mir, immer wieder meine Ziele zu erreichen. Ich grübele viel und mache mir oft über Vieles Gedanken.

Auch möchte ich immer unbedingt, dass Andere mit dem was ich mache zufrieden sind. Vor allem wenn es um etwas Handwerkliches geht. In der Ausbildung habe ich Rügen und Fehler immer sehr persönlich genommen, was zwar nicht gesund ist, aber hilft, besser zu werden.

 

Erwartungen zu erfüllen gehört fest zu meinem Leben und zu meiner Arbeit.

So bin ich und es ist nicht immer leicht.

 

Nein zu sagen fiel mir lange Zeit schwer. Doch gerade als Restaurator muss ich meine Grenzen kennen und darum gehört es auch mal dazu "Nein" zu sagen. Hier trete ich in den Hintergrund und lasse der Sache den Vortritt. In schwierigen Situationen scheue ich mich zum Beispiel auch nicht davor, den Rat eines Kollegen einzuholen, um stets das beste Ergebnisse zu erzielen.

 

Ich kann nicht alles wissen und habe bei weitem auch noch nicht alles gesehen. Doch mit dem nötigen Respekt und meinem Durst nach Wissen, macht es mir Spaß diesen Weg zu bestreiten und mit meinen Aufgaben zu wachsen.

 

Ich liebe es kreativ zu sein und mir neue Dinge auszudenken. Darum habe ich mir auch das eher unkonventionelle Thema Holzspielzeug zu Eigen gemacht.

 

Hier können Sie etwas mehr zu meinem bisherigen Werdegang erfahren, wenn Sie mögen.

 

Mehr zu meinem Werdegang...
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Vorkasse & PayPal möglich!
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Die hier verwendeten Markennamen bekannter Spielzeughersteller sind rechtlich geschützt und dienen nur der Produktbeschreibung.  Bei den von mir handwerklich gefertigten Artikeln handelt es sich nicht um Originalprodukte dieser Marken, sondern um dazu kompatible.